Wer bereits eine analoge Satellitenanlage, beispielsweise für Astra besitzt, kann sein System leicht auf digital umstellen. Wenn an der Schüssel ein Universal-LNB für den Zwischenfrequenzbereich 950 bis 2150 MHz angebracht ist, kann man diesen sogar behalten. Lediglich bei älteren Sat-Anlagen muss der LNB eventuell ausgetauscht werden. Die bekannten F-Typ-Stecker (IEC169-24) passen ebenso in die Digitalreceiver.
Hyundai HSS-820HCI

Der Hyundai HSS-820HCI ist der billigste Digitalreceiver dieses Tests. Er kostet bei einigen Händlern nur 990 DM. Ausgestattet ist das Gerät mit einer 20-GB-Festplatte, die Aufzeichnungszeiten zwischen 8 bis 12 Stunden bietet. Dieser DVB-S-Receiver ist für die Fernsehnormen PAL und NTSC ausgelegt. Als Bildformate werden 4:3 und 16:9 unterstützt. Hinter der Klappe an der Vorderseite sitzt neben den sechs Funktionstasten zwei Common-Interface-Schächte (CI) für Conditional Access Moduls (CAMs). Unterstützt werden die Verschlüsselungssysteme Seca/Mediaguard, Viaccess, Cryptoworks, Conax, Nagravision und Betacrypt-Irdeto (Premiere, Mediavision).

An der Rückseite befindet sich ein F-Typ-Eingang für den LNB der Satellitenschüssel (IEC169-24). Ebenso ist ein F-Typ-Ausgang für das Durchschleifen des Sat-Signals angebracht, den die meisten Anwender jedoch nicht benötigen. Vier Cinch-Ausgänge dienen für Audio Links/Rechts, Video Out (FBAS) und SPDIF für Audio AC3 Dolby Digital 5.1. Der HSS-820HCI besitzt zwei Scart-Buchsen. Kein Support wird für die integrierte serielle RS-232-Schnittstelle angeboten. Sie ist derzeit unbrauchbar.
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