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Hundert Prozent Treffer

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18:00 - 27/02/2004 von Ralf Nebelo

Positiv ist das Ergebnis beim Erkennen der 159 ITW-Viren im Testlabor: Bis auf FP-Win Professional erreicht jedes Programm eine hundertprozentige Trefferquote. Sven, Sobig und Blaster haben alle Testkandidaten im Griff. Beim Aufspüren von 143 Backdoor-Trojanern sind hingegen größere Unterschiede festzustellen. Die Bestnote erzielt hier Norton Antivirus 2004 mit 97,2 Prozent. Das heißt aber, dass selbst der Marktführer vier gefährliche Malware-Programme übersieht.

Viren verbergen sich häufig in komprimierten Dateien wie ZIP, RAR, CAB und TAR. Aber nur Antiviren Kit 2004 von Gdata und Kaspersky Antivirus Personal Pro entdecken alle 30 Viren, die in sechs Archivdateien unterschiedlichen Formats versteckt wurden. Ähnlich lückenhaft arbeiten die Virenscanner beim Aufspüren von Spyware- und Hacking-Tools. Hier liegt der Bestwert bei geringen acht Treffern, die Norton Antivirus 2004 und F-Secure Internet Security 2004 liefern. Diese schlechten Ergebnisse gehen in erster Linie auf rechtliche Beschränkungen zurück: Ein Virenscanner darf nicht eigenständig jedes Hacking-Utility und jeden Dialer als Malware einstufen. Dies ergibt sich aus den AGBs der Utilitys und Dialer. Anwender, die ihren PC wirksam gegen Malware wie Trojaner, Dialer und Adware schützen wollen, können das Tool Pestpatrol einsetzen. Die Software ist eine gute Ergänzung zum Virenscanner.

Gut funktioniert hingegen die Heuristik der Tools: Bis auf Norman Virus Control, Panda Antivirus Platinum und Antivir Professional erkennen die Scanner auch noch nicht definierte Varianten von bekannten Viren.

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