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Installation von Linux unter Virtual Box.
Linux unter Virtual Box zu installieren, ist meist kein Problem. Legen Sie einen neuen virtuellen PC an, wie in den Abschnitten "Virtuellen PC erstellen" und "Virtuellen PC vorbereiten" beschrieben, und installieren Sie das System wie auf einem echten PC. Linux-Distributionen werden oft als ISO-Dateien angeboten. Diese müssen Sie nicht auf CD oder DVD brennen, denn Sie booten direkt von der ISO-Datei. Wie Sie eine ISO-Datei als virtuelles CD-Laufwerk einbinden, lesen Sie im folgenden Abschnitt.
Live-CDs starten
Ein virtueller PC eignet sich ideal dazu, Live-CDs zu testen, ohne dazu gleich den gesamten PC herunterfahren zu müssen. Sie sparen sogar einen CD-Rohling, wenn Sie die virtuelle Maschine einfach direkt von einer ISO-Datei booten. Sie finden die Live-CD der schlanken Linux-Distribution Slax auf Heft-DVD in der Rubrik "Open Source, Virtual Box". Entpacken Sie das Archiv in einen Ordner auf Ihrer Festplatte. Um eine Live-CD zu testen, legen Sie entweder einen eigenen virtuellen PC an oder Sie verwenden einfach vorübergehend einen bestehenden, bei dem Sie die ISO-Datei als virtuelles CD-Laufwerk einrichten. Klicken Sie dazu bei einem ausgeschalteten virtuellen PC rechts unter "Details" auf "CD/DVD-ROM". Setzen Sie das Häkchen vor "Mount CD/DVD Drive", falls noch nicht geschehen, und wählen Sie darunter den Punkt "ISO Image File" aus. Mit dem Ordnersymbol rechts darunter öffnen Sie anschließend den "Virtual Disk Manager", der für die Verwaltung sämtlicher virtuellen Laufwerke zuständig ist. Mit einem Klick auf den Button "Add" fügen Sie eine ISO-Datei hinzu. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie die Image-Datei "slax-5.1.8.1.iso" auswählen. Bestätigen Sie mit "Öffnen". Sofern nur ein ISO-Image im Virtual Disk Manager eingetragen ist, kommt es vor, dass der "Select"-Button ausgegraut ist. In diesem Fall klicken Sie auf "Cancel". Virtual Box trägt die ISO-Datei trotzdem als virtuelles CD-Laufwerk für den ausgewählten virtuellen PC ein. Bestätigen Sie mit "OK" und starten Sie Ihre virtuelle Maschine.
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Nein, das tut THG nicht. Die Com! tut das.
Wenn ihr schon "nur" der Zweitverwerter seid, dann könnt ihr doch wenigstens
a) Eure Leserschaft darauf hinweisen, wo und wann der Artikel ursprünglich erschien und
b) die nicht zutreffenden Passagen entfernen
Gut zu wissen, dass der Artikel aus der Com! stammt.
Nix gegen das Thema, ich finde es durchaus interessant. Ich bin mir angesichts der Installationsanleitung allerdings leicht veralbert vorgekommen. So eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in bester CB-Manier hat der durchschnittliche THG-Leser wohl kaum nötig...
Man sollte auch noch beachten, dass es auf Seiten VMWare nicht nur den Player und die Workstation gibt, sondern auch den VMWare Server in einer kostenlosen Version.
Dieser bietet die für mich sehr interessante Möglichkeit, VMs von einem anderen Rechner übers Netzwerk zu verwalten und ich nicht mehr lokal an dem Rechner mit den VMs sitzen muss. Außerdem bietet er eine sehr gute Weboberfläche zur Verwaltung der laufenden VMs.
Hallo,
nun, gegen eine Schrit-Für-Schritt Anleitung ist prinzipiell nichts einzuwenden..
Die aktuelle Version von VirtualBox ist die 1.4.0, sie bietet unter Anderem folgende Verbesserungen gegenüber den erwähnten Funktionsdefiziten:
1. Die Sprache ist nun in Deutsch verfügbar.
2. FolderSharing klappt wunderbar, in den Grundeinstellungen ist dazu ein Ordner hinzuzufügen, verbunden wird er als Netz-Laufwerk per Commandozeile: net use x: \\vboxsvr\freigabename
3. Die Zwischenablage funktioniert uni- und bidirektional, je nach Einstellung einwandfrei.
Was mich interessiert: Worin liegt nun der Vorteil eines virtuellen PC's? Hardware-nahe Programme laufen nicht, so wird ein DVD-Brenner nicht als solcher erkannt. Ein Brennprogramm fällt somit flach. Es gibt keine Direct X Hardware-Beschleunigung, so gelang es mir nicht, die Audio-Funktion auch hörbar in Gang zu bringen, ebenso scheitert auf Grund der fehlenden Hardware-Beschleunigung die sinnvolle Installation z.B. einer Video-Schnittsoftware.
Einen bestehende und für gut befundene Installation meines OS wird grundsätzlich mit einer Image-Software (teils mehrmals wöchentlich) gesichert, so dass das Testen von Software somit keinerlei Problem darstellt. Irgendwie fehlt mir da der Zugang zu Sinnhaftigkeit dieser Virtualisierung, da würde ich mich doch gerne über all das was ich nun nicht weis aufklären lassen..
Einen bestehende und für gut befundene Installation meines OS wird grundsätzlich mit einer Image-Software (teils mehrmals wöchentlich) gesichert, so dass das Testen von Software somit keinerlei Problem darstellt. Irgendwie fehlt mir da der Zugang zu Sinnhaftigkeit dieser Virtualisierung, da würde ich mich doch gerne über all das was ich nun nicht weis aufklären lassen..
Hallo Mr. Jo,
Also für Zocker und "hardwarenahe" Programmierer sind virtuelle Maschinen nicht gedacht, auch multimedial Anwendungen sind nur bedingt für die Virtualisierung geeignet.
Wo genau liegt der Vorteil? Nun, wenn man in der Programmierung mehrer Maschinen zum testen einer Client Server Anwendungen benötigt so kann man diese auf ein und derselben Hardware laufen lassen. Wenn man zum Testen z.Bsp. einen Server und 5 Clients braucht, so kann man auf einem einzigem Rechner diese System in einem virtuellen Netzwerkverbung laufen lassen und man spart so eine Menge Hardware....okay, das Hostsystem sollte schon genug Speicher und Rechenleistung haben, aber ein gut bestückter Rechner ist immer noch billiger als 6 vernünftige Rechner in physischer Form. Man kann auch komplette perimeter Netzwerke in einer virtuellen Umbegung lassen, der Vorteil: Sollte bei einem Hackerangriff die virtuellen Maschinen vermurkst worden sein, so kann man per Snapshot Recovery innerhalb von einer Minute mehrer virtuelle Server wieder in ihren funktionsfähigen Urzustand zurücksetzen, ein Backup kann dies so schnell nicht leisten. Ich kenne auch Firmen die all ihre Anwendungsserver virtuell auf einem einzigen Clusterserver laufen lassen, der Server ist zwar sehr teuer, aber imm noch billiger als viele einzelne Server für jede Anwendung, vom insgesamt geringerem Stromverbrauch darf man auch hier als Vorteil reden.
Es gibt bestimmt noch Anwendungsbeispiele für den Einsatz von virtuellen Maschinen, mir fallen aber keine mehr ein
Gruß,
Nils
Hi Nils,
vielen Dank für deine Ausführungen. Das entspricht im Wesentlichen weiteren Aussagen, die ich mir nun angelesen habe und in denen hauptsächlich der von dir angesprochene Vorteil in der Virtualisierung von Servern hervorgehoben wird. So ist es durchaus nachvollziehbar, dass dadurch eine deutlich bessere Auslastung der (teuren) Hardware erreicht werden kann.
Ich find das Programm recht interessant. So kann man sehr einfach verschiedene Linux Distributionen ausprobieren ohne sie auf die richtige Platte zu installieren.
Allerdings kommt bei mir ein Fehler, wenn ich eine angelegte "Virtualisierung" ein zweites Mal starten will. Da steht "No Medium. System halted on.". Wie krieg ich das denn jetzt weg?
(hab per Abbild gemacht, übrigens)
Hallo,
habe den Artikel sehr interessiert gelesen.
Ich kannte das Programm VirtualBox bisher noch nicht.
Beschäftige mich aber doch schon einige Zeit mit Virtualisierungsmöglichkeiten.
U. a. habe ich natürlich das mittlereweil kostenlose Programm von MS probiert und halt eben auch VMWare.
Jedoch ist die Grafikleistung beider Programme nicht gerade umwerfend.
Dies war auch der Grund VBox anzutesten und etwas zu experimentieren.
Leider bekomme ich die Ubuntu Dist. einfach nicht zum laufen.
Der Installer bekommt den GRUB-Bootloader nicht auf die virtuelle Festplatte gebacken.
Ich habe schon mitbekommen, daß es einige Probleme weniger gibt, wenn man den IO-APIC unter Erweitert aktiviert.
Hat eventl. hierzu einer eine Idee ? (oder bin ich der einzige, der versucht debian auf einem XP zum laufen zu bewegen ?)
Grüße
Oliver
Bei mir lief Kubuntu als LiveCD. Ubuntu kam nur bis zum Auswahlmenü, wo ich "Starten oder Installieren" ausgewählt habe. Danach tat sich 5 Min gar nichts (schwarzer Bildschirm) und ich habs ausgemacht.
Aber Kubuntu läuft schneller, als wenn mans wirklich von der CD startet. Natürlich weil die Image auf der HDD liegt ^^
Bei mir ist aber das Prob, dass ich eine neue Installation nur einmal zum Laufen krieg. Dann ist Schluss.