Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weiteres aus PC-Systeme & Peripherie
Alle Weiteres aus PC-Systeme & Peripherie Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Feintuning: Virtuellen PC konfigurieren

Seite zurück Seite vor
11:20 - 19/06/2007 von Andreas Fischer

Mit den folgenden Tipps ändern Sie die Konfiguration eines virtuellen PCs, verbessern die Performance mit den Virtual Machine Addons oder erstellen Snapshots, um später zu einem bestimmten Zustand einer virtuellen Maschine zurückzukehren. Die Hardware in einem virtuellen PC lässt sich auch nachträglich mit wenigen Klicks ändern. Wählen Sie den zu bearbeitenden Rechner in Virtual Box aus und klicken Sie auf "Settings", um die Konfiguration zu öffnen. Bei Virtual Box muss ein zu bearbeitender virtueller PC heruntergefahren sein. Vmware oder Virtual PC erlauben dagegen viele Änderungen im laufenden Betrieb. Unter "General" passen Sie bei Bedarf den virtuellen Arbeitsspeicher nachträglich an, zum Beispiel wenn das installierte Betriebssystem zu sehr ruckelt, oder ändern unter "Advanced" die Boot-Reihenfolge. Bei "Hard Disks" haben Sie die Möglichkeit, bis zu zwei zusätzliche virtuelle Festplatten einzufügen. Das ist nützlich, wenn Ihnen der Speicherplatz innerhalb einer virtuellen Maschine ausgegangen ist. Setzen Sie das Häkchen vor die zusätzliche Festplatte und klicken Sie auf das Ordnersymbol rechts darunter. Dadurch öffnet sich der "Virtual Disk Manager", mit dem Sie eine neue virtuelle Platte erstellen. "Floppy", "CD/DVD-ROM" sowie "Audio" dienen zum Aktivieren und Konfigurieren der gleichnamigen virtuellen Hardware. Standardmäßig sind sie ausgeschaltet. Unter "Network" lassen sich weitere virtuelle Netzwerkkarten hinzufügen, und der Punkt "USB" dient zum Einrichten eines USB-Controllers.

Virtual Machine Addons installieren

Die Virtual Machine Addons verbessern die Performance und ermöglichen es, die Maus ohne Drücken der Host-Taste aus dem virtuellen PC zu bewegen. Um die Add-ons zu aktivieren, müssen Sie sie mit Hilfe eines ISO-Images innerhalb des virtuellen PCs installieren. In einem virtuellen XP-System funktioniert das folgendermaßen : Starten Sie den Gast-PC und klicken Sie in der Virtual-Box-Navigation oben auf "Devices, Mount CD/DVD-ROM, CD/DVD-ROM Image". Dadurch öffnet sich der "Virtual Disk Manager", in dem Sie auf "Add" klicken. Navigieren Sie dann zum Installationsverzeichnis von Virtual Box, meist "C :\Program me\InnoTek Virtual Box", und wählen Sie die Datei "VBoxGuest Additions.iso" aus. Mit "Select" bestätigen Sie den Vorgang. Nun öffnet sich in dem virtuellen PC automatisch das Installationsprogramm der Virtual Machine Addons. Falls der Autostart deaktiviert ist, rufen Sie das Laufwerk "VBOXADDITIONS" im Windows-Explorer auf. Ein Doppelklick auf "VBoxGuestAdditions.exe" startet die Installation. Anschließend booten Sie den virtuellen PC neu, um die Erweiterungen zu aktivieren.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
fry 19/06/2007 12:19
Ausblenden
-0+

Zitat :THG zeigt es unter Windows XP, Windows Vista und Linux.

Nein, das tut THG nicht. Die Com! tut das.

Zitat :Sie finden Virtual Box 1.3.6 auf Heft-CD und -DVD in der Rubrik "Open Source, Virtual Box".

Wenn ihr schon "nur" der Zweitverwerter seid, dann könnt ihr doch wenigstens
a) Eure Leserschaft darauf hinweisen, wo und wann der Artikel ursprünglich erschien und
b) die nicht zutreffenden Passagen entfernen

mischu 19/06/2007 14:17
Ausblenden
-0+

Gut zu wissen, dass der Artikel aus der Com! stammt.
Nix gegen das Thema, ich finde es durchaus interessant. Ich bin mir angesichts der Installationsanleitung allerdings leicht veralbert vorgekommen. So eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in bester CB-Manier hat der durchschnittliche THG-Leser wohl kaum nötig...

Uwe82 20/06/2007 10:32
Ausblenden
-0+

Man sollte auch noch beachten, dass es auf Seiten VMWare nicht nur den Player und die Workstation gibt, sondern auch den VMWare Server in einer kostenlosen Version.
Dieser bietet die für mich sehr interessante Möglichkeit, VMs von einem anderen Rechner übers Netzwerk zu verwalten und ich nicht mehr lokal an dem Rechner mit den VMs sitzen muss. Außerdem bietet er eine sehr gute Weboberfläche zur Verwaltung der laufenden VMs.

Mr Jo 20/06/2007 18:21
Ausblenden
-0+

Hallo,

nun, gegen eine Schrit-Für-Schritt Anleitung ist prinzipiell nichts einzuwenden..

Die aktuelle Version von VirtualBox ist die 1.4.0, sie bietet unter Anderem folgende Verbesserungen gegenüber den erwähnten Funktionsdefiziten:

1. Die Sprache ist nun in Deutsch verfügbar.
2. FolderSharing klappt wunderbar, in den Grundeinstellungen ist dazu ein Ordner hinzuzufügen, verbunden wird er als Netz-Laufwerk per Commandozeile: net use x: \\vboxsvr\freigabename
3. Die Zwischenablage funktioniert uni- und bidirektional, je nach Einstellung einwandfrei.

Was mich interessiert: Worin liegt nun der Vorteil eines virtuellen PC's? Hardware-nahe Programme laufen nicht, so wird ein DVD-Brenner nicht als solcher erkannt. Ein Brennprogramm fällt somit flach. Es gibt keine Direct X Hardware-Beschleunigung, so gelang es mir nicht, die Audio-Funktion auch hörbar in Gang zu bringen, ebenso scheitert auf Grund der fehlenden Hardware-Beschleunigung die sinnvolle Installation z.B. einer Video-Schnittsoftware.

Einen bestehende und für gut befundene Installation meines OS wird grundsätzlich mit einer Image-Software (teils mehrmals wöchentlich) gesichert, so dass das Testen von Software somit keinerlei Problem darstellt. Irgendwie fehlt mir da der Zugang zu Sinnhaftigkeit dieser Virtualisierung, da würde ich mich doch gerne über all das was ich nun nicht weis aufklären lassen..

Tulpenknicker 22/06/2007 21:17
Ausblenden
-0+

Zitat :Was mich interessiert: Worin liegt nun der Vorteil eines virtuellen PC's? Hardware-nahe Programme laufen nicht, so wird ein DVD-Brenner nicht als solcher erkannt. Ein Brennprogramm fällt somit flach. Es gibt keine Direct X Hardware-Beschleunigung, so gelang es mir nicht, die Audio-Funktion auch hörbar in Gang zu bringen, ebenso scheitert auf Grund der fehlenden Hardware-Beschleunigung die sinnvolle Installation z.B. einer Video-Schnittsoftware.

Einen bestehende und für gut befundene Installation meines OS wird grundsätzlich mit einer Image-Software (teils mehrmals wöchentlich) gesichert, so dass das Testen von Software somit keinerlei Problem darstellt. Irgendwie fehlt mir da der Zugang zu Sinnhaftigkeit dieser Virtualisierung, da würde ich mich doch gerne über all das was ich nun nicht weis aufklären lassen..


Hallo Mr. Jo,

Also für Zocker und "hardwarenahe" Programmierer sind virtuelle Maschinen nicht gedacht, auch multimedial Anwendungen sind nur bedingt für die Virtualisierung geeignet.

Wo genau liegt der Vorteil? Nun, wenn man in der Programmierung mehrer Maschinen zum testen einer Client Server Anwendungen benötigt so kann man diese auf ein und derselben Hardware laufen lassen. Wenn man zum Testen z.Bsp. einen Server und 5 Clients braucht, so kann man auf einem einzigem Rechner diese System in einem virtuellen Netzwerkverbung laufen lassen und man spart so eine Menge Hardware....okay, das Hostsystem sollte schon genug Speicher und Rechenleistung haben, aber ein gut bestückter Rechner ist immer noch billiger als 6 vernünftige Rechner in physischer Form. Man kann auch komplette perimeter Netzwerke in einer virtuellen Umbegung lassen, der Vorteil: Sollte bei einem Hackerangriff die virtuellen Maschinen vermurkst worden sein, so kann man per Snapshot Recovery innerhalb von einer Minute mehrer virtuelle Server wieder in ihren funktionsfähigen Urzustand zurücksetzen, ein Backup kann dies so schnell nicht leisten. Ich kenne auch Firmen die all ihre Anwendungsserver virtuell auf einem einzigen Clusterserver laufen lassen, der Server ist zwar sehr teuer, aber imm noch billiger als viele einzelne Server für jede Anwendung, vom insgesamt geringerem Stromverbrauch darf man auch hier als Vorteil reden.

Es gibt bestimmt noch Anwendungsbeispiele für den Einsatz von virtuellen Maschinen, mir fallen aber keine mehr ein :wink:

Gruß,

Nils

Mr Jo 22/06/2007 21:35
Ausblenden
-0+

Hi Nils,

vielen Dank für deine Ausführungen. Das entspricht im Wesentlichen weiteren Aussagen, die ich mir nun angelesen habe und in denen hauptsächlich der von dir angesprochene Vorteil in der Virtualisierung von Servern hervorgehoben wird. So ist es durchaus nachvollziehbar, dass dadurch eine deutlich bessere Auslastung der (teuren) Hardware erreicht werden kann.

sputnik007 26/06/2007 21:38
Ausblenden
-0+

Ich find das Programm recht interessant. So kann man sehr einfach verschiedene Linux Distributionen ausprobieren ohne sie auf die richtige Platte zu installieren.

Allerdings kommt bei mir ein Fehler, wenn ich eine angelegte "Virtualisierung" ein zweites Mal starten will. Da steht "No Medium. System halted on.". Wie krieg ich das denn jetzt weg?
(hab per Abbild gemacht, übrigens)

oliver2200 28/06/2007 09:49
Ausblenden
-0+

Hallo,

habe den Artikel sehr interessiert gelesen.

Ich kannte das Programm VirtualBox bisher noch nicht.
Beschäftige mich aber doch schon einige Zeit mit Virtualisierungsmöglichkeiten.

U. a. habe ich natürlich das mittlereweil kostenlose Programm von MS probiert und halt eben auch VMWare.
Jedoch ist die Grafikleistung beider Programme nicht gerade umwerfend.

Dies war auch der Grund VBox anzutesten und etwas zu experimentieren.

Leider bekomme ich die Ubuntu Dist. einfach nicht zum laufen.
Der Installer bekommt den GRUB-Bootloader nicht auf die virtuelle Festplatte gebacken.

Ich habe schon mitbekommen, daß es einige Probleme weniger gibt, wenn man den IO-APIC unter Erweitert aktiviert.

Hat eventl. hierzu einer eine Idee ? (oder bin ich der einzige, der versucht debian auf einem XP zum laufen zu bewegen ?)

Grüße
Oliver

sputnik007 28/06/2007 14:11
Ausblenden
-0+

Bei mir lief Kubuntu als LiveCD. Ubuntu kam nur bis zum Auswahlmenü, wo ich "Starten oder Installieren" ausgewählt habe. Danach tat sich 5 Min gar nichts (schwarzer Bildschirm) und ich habs ausgemacht.
Aber Kubuntu läuft schneller, als wenn mans wirklich von der CD startet. Natürlich weil die Image auf der HDD liegt ^^

Bei mir ist aber das Prob, dass ich eine neue Installation nur einmal zum Laufen krieg. Dann ist Schluss.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen