Virtuelle Freundin als Mobilgame
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Die Software-Entwickler-Firma Artificial Life
mit Sitz in Hong Kong bietet ab Ende 2004 eine virtuelle Problemlösung
für alleinstehende Männer: ein kommerziell vertriebenes Game für 3G-Mobiltelefone bringt eine simulierte Freundin auf das Display des Taschentelefons.
Der solchermassen der Einsamkeit entrissene Mobilnutzer kann sich nun mit seiner neuen Digitalflamme unterhalten und ihre latent sinkende Laune durch (virtuelle) Geschenke wie Blumen und Konfekt aufpeppen. Da die virtuellen Blumen mit realem Geld bezahlt werden, entsteht dadurch eine weitere Einkommensquelle für die findigen Programmierer mit Verständnis für Alltagsprobleme.
Jetzt überlegen die Chatbot-erfahrenen Entwickler, ob sich das selbe Spielprinzip auch auf alleinstehende Damen anwenden lässt; in Japan jedenfalls vertreibt eine Firma an genau diese Zielgruppe und mit grossem Erfolg ein Kissen in Form eines Männerarms, welches ausbleibende Kuscheleinheiten auf flauschige Weise ersetzt.
Quelle: Tom's Hardware
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