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Virtuelle Kriminalität in Europa: Organisiertes Verbrechen

18:00 - 21/02/2005 von Dr. Peter Troxler

Unsere heutige Gesellschaft hängt von Computern und Computernetzwerken - besonders dem Internet - ab. Im Dezember 2004 überstieg die Anzahl der Internet-Nutzer in Europa die 100-Millionen-Marke. Aber gerade das Internet bietet dem organisierten Verbrechen alle Voraussetzungen für die Durchführung seiner schädlichen Machenschaften, nämlich ein weltweites, schnelles und virtuelles Netz. In den falschen Händen trägt dies dazu bei, große Geldmengen illegal zu beschaffen.

In den Anfangstagen der PCs wurde "Computerkriminalität" mit dem Eindringen in einzelne PCs bzw. mit deren Diebstahl gleichgesetzt. Heute umschreibt dieser Begriff eine weite Bandbreite sich schnell entwickelnder Straftaten. Grob gesagt, lässt sich die Internetkriminalität in zwei Bereiche unterteilen:

1. Neue Verbrechen, die nur online begangen werden können:

Straftaten gegen die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Computerdaten und -systemen. Dabei ist das Hacking die am häufigsten dokumentierte Form. Die jüngsten Entwicklungen beinhalten z.B. parasitäre Operationen, bei denen die Straftäter mithilfe extern kontrollierter Systeme Server und Netzwerke sabotieren, um z.B. illegale Daten wie pornografische Bilder oder gestohlene Software zu speichern.

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