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Virtueller Geldregen

13:53 - Montag, 3. Januar 2000 von Uwe Scheffel
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: virtueller, geldregen

Ein Kölner Journalistenbüro hat auf seinem Online-Konto eine Gutschrift von 3,9 Milliarden vorgefunden. Als sich einer der Mitarbeiter am Neujahrstag am Computer per Online-Banking das Konto bei der Stadtsparkasse Köln ansah, leuchtete ihm nach eigenen Angaben der Betrag von 3 930 129 930,00 - ohne Währungsangabe - entgegen, der ihm angeblich im März 2000 gutgeschrieben werden soll. Ein 43-jähriger Handelsvertreter fand auf seinem Konto beim gleichen Institut fast 13 Millionen vor. Zum Leidwesen der Kunden weisen die Saldi beider Konten - entgegen der Realität - genau null Mark auf. Auch die offiziellen Kontoauszüge wissen nichts von dem Geldsegen. Ursache ist wahrscheinlich der berüchtigte Jahr-2000-Fehler im heimischen Finanzprogramm, das von der Bank für den Zugriff von zu Hause verteilt wurde.


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