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Bert Töpelt im Windows-Vista-Wahn
1 - Windows Vista schon heute - für alle

Vielleicht ist Charakter ja doch nur ein Mangel an Kreativität. Da bringt also Microsoft nach mehr als 5 Jahren wirklich ein ganz neues Betriebssystem und dann sieht es fast so aus wie Apples Mac OS. Weg vom klassischen Look der 90er Jahre, weniger traditionsbewusst, so dass es jeder bemerken muss, wenn im nächsten Jahr jemand sein altes XP gegen das neue Vista tauscht. Die Vorwürfe, die Microsoft sich seit langem gefallen lassen muss, Apples Mac OS sei grafisch viel ansprechender und obendrein logischer zu bedienen, sollen mit Vista (Codename Longhorn oder NT 6.0) entkräftet werden - endgültig. Für die meisten Nutzer wird die neue vektorbasierte Benutzeroberfläche - auch AERO (Authentic, Energetic, Reflective, Open) genannt - Anlass zum Umstieg sein. Eine gründliche Analyse von Windows Vista in der Beta-Version gab es bereits in unserem 500 Stunden Test.
Im Münchner THG-Labor gibt es Kollegen, die auf ihre Art besonders sind. Kollegen, die unermüdlich auf der Suche nach etwas Neuem sind und sich quasi mit keinem aktuellen Stand zufrieden geben. Windows Vista ist da so ein Beispiel. Bert Töpelt hat sich mit der kürzlich erschienenen RC1-Version auseinandergesetzt. Auf den ersten Blick sind es die transparenten Schaltflächen, neuen Icons oder einfach nur die neuen Funktionen zum Experimentieren, die das Interesse wecken. Und dann gibt es noch den Ansporn, schon heute mit dem neuen Betriebssystem, welches offiziell im Januar 2007 in Deutschland auf den Markt kommt, umfangreiche Erfahrungen zu sammeln, gerade im Zusammenspiel mit brandaktueller und älrerer Hardware. Dagegen preisen viele Publikationen namenlose Tools im Monatsrhythmus an, die lediglich mit "Vista-Optik" aufwarten können. Da liegt es doch auf der Hand, das von Microsoft angebotene DVD-Image herunterzuladen und ohne Zwischenfälle auf dem Rechner zu installieren.

Mit der 3D-Oberfläche muss man nicht mehr alle Fenster öffnen, um das Richtige zu finden. Das spart Zeit und die Festplatte hat weniger zu tun.
Genau diese Gedanken verfolgte der Kollege Töpelt im Münchner THG-Labor, der selbst das Erscheinen der Presse-Version von Windows Vista nicht mehr abwarten konnte. Dank schneller 16 MBit-Leitung im trauten Heim war das gesamte DVD-Image mit 2.52 GB Datenvolumen innerhalb 24 Minuten geladen. Zur Erklärung: Die durchschnittliche Download-Geschwindigkeit lag bei 1,8 MB/s - ein stattlicher Wert selbst im gut mit DSL abgedeckten Münchner Innenstadtgebiet. Andere Kollegen sind dagegen froh, wenn sie mit rund 125 kB/s bei Anbindung an einen schnellen Server ihre Daten laden können. Zum Vergleich die Zeit bei einer 1 MBit Leitung: 5 Stunden und 40 Minuten. Besitzer einer klassischen ISDN-Verbindung haben bei ununterbrochener Verbindung die DVD knapp 4 Tagen auf ihrem PC.
Microsoft verschickt auch kostenlos Schlüssel, die zur Installation von Vista in der RC1-Version eingegeben werden müssen. Das die Vista-Installation nicht ewig läuft, dürfte jedem klar sein. Schließlich will der Software-Multi mit dem neuen Betriebssystem im Jahr 2007 ordentlich verdienen. Da die uns vorliegende Vista-Version bis zum Juli 2007 gültig ist, dürfte das die wenigsten Anwender von der Installation abhalten.
Derzeit gibt es vier Pakete, die für erste Erfahrungen interessant sind: Die beiden 32-Bit-Varianten als deutsche und englische Installation sowie die 64-Bit-Versionen mit den gleichen Sprachen. Vom Datenumfang sind die 64-Bit-Installationen deutlich größer: Durchschnittlich 1 GB mehr beanspruchen die Dateien auf der herunterladbaren DVD. THG wählte die 32-Bit-Version, da die 4-GB-Schwelle beim Arbeitsspeicher als einziges Argument nicht von Belang ist. Zudem sind entsprechende 64-Bit-Treiber und Anwendungen nicht erhältlich. Hardwareseitig unterstützen der Intel Pentium ab der 600er Serie und sämtliche AMD Athlon 64 (auch Sempron 64) den 64-Bit-Betrieb.
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- 1 Windows Vista schon heute - für alle
- 2 Installation von Vista: Gültiger Key von Microsoft
- 3 Installation von Vista, Fortsetzung
- 4 Installation von Vista, Fortsetzung
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- 6 Nach der Installation, Fortsetzung
- 7 Grafikkartentreiber unter Vista
- 8 Komfortable Audio-Einstellungen
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tja.. HEIL DEM WINDOWS WAHN
Irgendwie ist es nach meinem Test das erste Windows wo man die Installation während der Installation mehrfach starten kann.. also echtes Multi-Install-Tasking
Wie man das macht :!: :?: :?:
Gaaaaanz einfach: Wiederherstellung starten, msdos box aufrufen* JAAA, DIE GIBS IMMERNOCH-->cmd.exe* und auf cdrom wechseln, setup eintippen enter.. tatata.. noch eine Windows Install. Da kann man sogar zwischen den einzelnen Installtionen hin und her switchen^^..
Nicht vergessen: Das neue Windows kann jetz auch schon während der Installtion frei auf der Festplatte expandieren.
man ist das ding buggy..
Gruss MSidR
Was glaube ich noch nirgends erwähnt wurde, das mann nun unter Verwaltun / Datenträgerverwaltung endlich ohne externe Tools wie PartitionMagic usw. Partitionen verkleinern bzw. vergrößern kann.
Weis eigentlich jemand was sich hinter Windows Ultimate-Extras verbergen wird?
Und was ist mit den Server Versionen. Kann mich noch errinern irgendwo gelesen zu haben, dass Vista für Server auch ohne eine GUI auskommen wird. Ist das vieleicht auch alles über Board geworfen haben?
Falls ja würde ich dieses Feature gerne gegen das DRM tauschen ;-)
@pminsane
DX10 -> Bild
Was hat es eigentlich mit diesem "Performance-Modus" für die Festplatte auf sich. Im Artikel steht ja nur, dass "nach der Aktivierung . die Anwendungen fast doppelt so schnell geladen werden - im Vergleich zu Windows XP". Was genau passiert denn da? Weißt Windows dann das Netzteil an, der Festplatte mehr Strom zu geben, damit sie schneller dreht? ![]()
@Striker
das wird sicher nicht funktioniere, soviel ichweis bestimmt einzig und allein der contoler in der HDD wie schnell sie sich dreht.
Mich würde aber auch interesieren was da wirklich passiert, da Windows ja auch davor warnt. Angeblich könnten Daten bei einem Stromausfall verlohren gehen. Dies könnte dafür sprechen, dass Datein nicht sofort auf die Festplatte geschrieben werden sondern länger im Ram liegen. hmmm =)
Ich denke das auch MrMorpheus. Vista wird wahrscheinlich einen Festplatten-Cache im Arbeitsspeicher anlegen. Ich werde schauen, ob ich ein paar Informationen darüber finde.
ich glaube nicht das ich sobald auf Vista umsteigen werde -
Die gesamlt everdongelung des Alltag ist mir zu wider - passt mir Betriebssytemtechnisch überhaupt nicht -
. das neue Office (beta) allerdings - insbesondere Word - gefällt so gut, dass ich es vermutlich kaufen werde.
vista?
für mich kein thema -
solong maldini
Viele sagen, dass sie später oder gar nicht auf Vista umsteigen wollen. Früher oder später müssen sie es doch. Ich habe bis jetzt noch keinen gesehen, der heute noch mit Windows 98 SE arbeitet und ein Dual-Core-Prozessor besitzt. Schon in zwei Jahren wird es keine XP-Treiber mehr geben, womit ein Umstieg unerlässlich wird.
Schon nächstes Jahr wird es Spiele geben, die mit Pixel-Sheader 4.0 und nur auf DirectX 10 laufen werden. So kann jeder für sich selbst entscheiden: Win XP oder das neue Game nicht spielen.
Ich bin sofort umgestiegen da ich mich für die neue Technologie interessiere. Schon Anfang 2007 werden wir auf Vista die CPU- und Motherboard-Test durchführen. Bis jetzt überwiegen die Verbesserungen an diesem Betriebssystem. ![]()


bitte korrigieren
was?! o.o lol, das stand schon beim beta 2 im der dxdiag. glaube nicht, dass hier wirklich dx 10 benutzt wird.. vielleicht ne angepasste version von dx 9. oder ist dx 10 etwa schon draußen oO
ansonsten schöner review von windows vista rc 1
edit: ich finde aber man hätte auch nen screen vom media player im aero look bei den desktop screenshots zeigen können, der media player sieht soooo sexy aus mit dem glas