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War Flying: THG per Flugzeug auf Suche nach offenen Funknetzen
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- 1 Wind Nordost, Startbahn Nulldrei
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- 3 Sind Hacker böse? Oder siegt die Macht der Gewohnheit?
- 4 Die Herausforderung: Wie viele drahtlose Netzwerke sind ungeschützt
- 5 Die Teams stellen sich vor: Zusammen sind wir stärker
- 6 Die Flugroute: Über den Wolken von Los Angeles
- 7 Sante Fe Dam Übungsgebiet, Fortsetzung
- 8 Ergebnis eine Katastrophe: Menschen sind grob fahrlässig - Selber Schuld!
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2 - Fachjargon: Was man wissen sollte
Um zu verstehen, worum es beim War Flying eigentlich geht, machen wir zunächst einen Abstecher zum War Driving. Dabei handelt es sich um das Herumfahren auf der Suche nach WAPs. WAPs sind sogenannte Wireless Access Points, auf deutsch: Zugangsstellen zu drahtlosen Netzwerken. Dies geschieht meist mit einem Laptop, einer Wireless-Karte und einer Antenne. Die Antenne verstärkt die Signale der eingehenden Wireless-Signale, wodurch der Fahrer mehr Access Points finden kann. Dank der immer weiteren Verbreitung der Wireless-Technologie können Sie praktisch schon beim Fahren um den Block problemlos Dutzende von WAPs aufspüren.
War Driver verwenden zur Suche nach WAPs Programme wie NetStumbler oder Kismet . WAPs senden ihren Service Set Identifier (SSID) in alle Richtungen. Die SSID funktioniert ähnlich wie die Übertragung der Rufzeichen von Radiosendern. Wenn Sie in Los Angeles auf UKW 102,7 MHz einstellen, hören Sie in periodischen Abständen KISS-FM als Rufzeichen. So wissen Sie, dass Sie die richtige Frequenz eingestellt haben. Sobald die SSID gefunden ist, verzeichnet sie das Programm zusammen mit ihren GPS-Koordinaten in einer Textdatei.
War Flying stellt eine neue Ebene von War Driving dar... oder vielmehr eine neue Dimension. Statt Autos verwenden War Flier Flugzeuge um die WAPs zu finden. Der offensichtliche Vorteil ist, dass durch die große Höhe keine Hindernisse den Empfang der WAPs stören. Theoretisch sollte also ein War Flier mehr Access Points finden als ein War Driver.
Das Aufspüren von WAPs hat sich zu einer Obsession in der Hackergemeinde entwickelt. Jeden Sommer wird beim WorldWide WarDrive versucht, eine weltweite Karte von WAPs zu erstellen. Hunderte von Hackern nehmen daran teil, und im letzten Jahr wurden über 88.000 WAPs gefunden.
Viele betrachten War Driving als illegal. In Wahrheit ist zwar der Zugriff auf die Netzwerke anderer illegal, nicht aber die Entdeckung des Netzwerks als solches. Ein passender Vergleich für War Driving wäre, zu einem Haus zu gehen und zu sehen, ob die Tür verschlossen ist. Ist die Tür offen, schreiben Sie die Adresse auf und gehen weiter zum nächsten Haus. Illegal wird die Sache erst, wenn Sie die Tür öffnen und eintreten bzw. über WAP ohne Genehmigung des Besitzers auf das Internet zugreifen.
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