
Unsere Karte
Team Tom’s Hardware fand über Los Angeles 1433 Access Points, davon waren nur 380 verschlüsselt (26 Prozent) und 1053 unverschlüsselt (74 Prozent). Das Team DailyWireless fand 3151 Access Points, davon 1026 verschlüsselte (32 Prozent) und 2125 unverschlüsselte (68 Prozent). Bildet man aus beiden Teams den Durchschnitt, so kann man von circa 30 Prozent verschlüsselten und 70 Prozent unverschlüsselten Netzwerken ausgehen.
Der Grund für die größere WAP-Ausbeute von DailyWireless war übrigens die leistungsfähigere Antenne und das Programm Kismet, das auch WAPs entdeckt, die NetStumbler übersieht, wie WAPs mit so genannten "cloaked" SSIDs. Manche WAPs verfügen über eine Funktion namens "Cloak SSID", durch die sie auch ohne öffentliches Bekanntmachen ihrer SSID funktionieren.
Wie unsere Abbildungen zeigen, kaufen die meisten Leute einfach einen WAP und schließen ihn an ihre Kabel-/DSL-Verbindung an, ohne sich um die Sicherheit Gedanken zu machen. Das ist höchst fahrlässig. Damit stoßen sie die Tür zu ihrem Netzwerk weit auf, denn jeder mit einem Laptop und einer Wireless-Karte kann aus unmittelbarer Nähe auf ihr Wireless-Netzwerk zugreifen. Im günstigsten Fall erlangt der Hacker einen kostenlosen Internetzugang, im schlimmsten Fall kann er auf sensitive Dokumente zugreifen.
Dabei ist Schutz doch so einfach! Alle WAPs verfügen über Sicherheitsvorrichtungen, die nur eingeschaltet werden brauchen. Wenn Sie einen WAP kaufen, sollten Sie unbedingt ein paar Minuten opfern, das Handbuch durchlesen und dann WEP (Wired Equivalent Privacy ) aktivieren. WEP ist zwar nicht perfekt, aber auf jeden Fall besser als ein völlig ungeschützter WAP.
