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Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: wardriving, netstumbler
Schwerpunkte: Netzwerk
1 - Zuviele Sender
Besonders als kostenlose Hardwarezugabe bei DSL-Verträgen haben WLAN-Router die Deutschen Wohnungen erobert. Die hohe räumliche Dichte von WLAN-Sendern in Wohnanlagen bleibt nicht ohne Folgen: Immer öfter werden die versprochenen Durchsatzgeschwindigkeiten nicht erreicht oder es treten sonstige WLAN-Kommunikationsprobleme auf.
Die richtige Übersicht kann der meist im WLAN-Karten-Dienstprogramm zu findende Standortmonitor nicht bringen - es fehlt jede Ortsinformation. Diese lässt sich nur aus einer größeren Anzahl von Einzelmessungen an verschiedenen Orten errechen.

Der Standortmonitor der US Robotics MAXg Cardbus-Karte bietet nur spärliche Informationen.
Professionelle Anwender nutzen in solchen Fällen Programme wie Ekahau Site Survey oder AirMagnet Surveyor. Für den gelegentlichen Nutzer sind diese Pakete aber zu teuer - die Lizenzkosten bewegen sich jenseits der 2000 € Grenze. Wir haben uns für Netstumbler, frei nutzbares Programm für Windows-Anwender, entschieden, welches sehr viele WLAN-Karten unterstützt.
Zur Aufzeichnung der zur Analyse unbedingt nötigen Ortsinformation gibt es nur eine Lösung mit vertretbaren Aufwand: ein GPS-Empfänger. Für eine gelegentliche Messung wollten wir uns weitere Ausgaben sparen und haben in bereits bei uns vorhandenen Navigationssystemen mit GPS gesucht. Im Paket Route66 Deutschland wurden wir fündig: hier liegt ein mit Bluetooth ausgerüsteter GPS-Empfänger RBT-1000 von Royaltek bei. Für unsere Zwecke sind auch die meisten USB-GPS-Empfänger geeignet, die beispielsweise in den Notebook-Navigationslösungen von Aldi oder Lidl enthalten sind.
Entscheidend ist: der GPS-Empfänger muss über das Protokoll NMEA-0183 ansprechbar sein. Dies ist am besten unter den Technischen Daten zu finden.

Die RoyalTek RBT-1000 GPS-Maus hat eine Genauigkeit im Meterbereich - für unsere Zwecke optimal.
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