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Der süchtige Spieler

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19:00 - 25/09/2005 von Mark Raby

Die süchtige Spielerpersönlichkeit markiert den Punkt, an dem ein Spieler die Grenze vom Computerspielen als reinem Hobby überschreitet und das Spielen zur Sucht wird. In dieser Kategorie sind Gamer so stark mit Computerspielen befasst, dass dies auch Auswirkungen auf andere Teile ihres Lebens hat. Praktisch niemand steigt direkt in dieser Kategorie ein. Normalerweise ist der süchtige Spieler jemand, der schon jahrelang spielt und seine Liebe zum Spiel nun noch einmal steigert. Dies sind die typischen Symptome dafür, dass aus Ihnen ein süchtiger Spieler geworden ist:

Sie lassen sich krankschreiben, nur um zu Hause bleiben und Ihr neuestes Spiel ausprobieren zu können. Auf der Festplatte Ihres Computers finden sich fast nur Spiele. Sie geben mehr Geld für Spiele aus als für Lebensmittel und Klamotten zusammen.

Von den verbleibenden vier Myers-Briggs-Persönlichkeitstypen beschreiben drei den süchtigen Spieler, der vor allem introvertiert und bewertend ist. Dies sind Menschen, die sich fast ausschließlich auf eine einzige Sache konzentrieren - für Spieler in diesen Kategorien ist dies eben das Computerspiel. Denken Sie einmal an die Menschenmassen, die Tage im Voraus vor dem Kino oder vor der Buchhandlung Schlange stehen, nur um den neuesten Star Wars-Film zu sehen oder den neuesten Harry Potter zu kaufen. Übertragen Sie diese Besessenheit auf Computerspiele und Sie haben einen klassischen Fall von einem süchtigen Spieler vor sich.

Süchtige Spieler bevorzugen normalerweise Spiele, mit denen sie viel Zeit zubringen können. Hierzu zählen weitschweifige RPGs wie Xenosaga und massive Multiplayer-Onlinespiele wie Star Wars: Galaxies. Sie erforschen alle Geheimnisse, lösen auch nicht unbedingt erforderliche Aufgaben und wollen jedes Spiel zu 100 % vollständig abgeschlossen haben. Sie kaufen sämtliche Erweiterungspakete für jedes ihrer Spiele und machen sich in der Onlinespiele-Community einen Namen. Einen Großteil der spielfreien Zeit verbringen sie mit dem Lesen spielbezogener Websites. Im Prinzip füllt Gaming ihre Freizeit vollständig aus.

In diese Gruppe passt nur eine relativ kleine Zahl von Spielern, aber es gibt sie. Und wer viele Computerspieler zu seinen Bekannten zählt, wird sicher jemanden kennen, auf den diese Beschreibung zutrifft. Aber es gibt eine noch kleinere Gruppe von Gamern, die sich Computerspielen noch stärker verschrieben haben. Diese Gruppe bildet die Spitze der Spielerpersönlichkeitsskala.

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