Der Modellathlet: Athlon 64 FX

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18:00 - 24/12/2003 von Patrick Schmid

Brüder: Der Athlon 64 FX und der Opteron sind technisch fast gleich.

Der Athlon 64 FX ist AMDs Flagschiff unter den Desktop-Prozessoren. Technisch ist der Prozessorkern nichts anderes als die Server- und Workstation-Variante Opteron, die um 1 MB L2-Cache beschnitten wurde und sich darüber hinaus nicht für den Mehrprozessorbetrieb eignet. Aufgrund dieser engen Beziehung ergeben sich gleichermaßen Nachteile wie Vorteile.

Die wichtigsten Eckdaten sind schnell zusammengefasst: Der Athlon 64 FX-51 arbeitet bei 2,2 GHz und damit um 200 MHz schneller als der Athlon 64 3200+, braucht jedoch einen anderen Sockel (940 Pins statt 754). Darüber hinaus besitzt er ein Zweikanal-Speicherinterface, das DDR400-DIMMs ansteuern kann.

Aus Gründen der Stabilität und wegen der engen Verwandschaft zum Opteron arbeitet der FX grundsätzlich nur mit so genannten registered DIMMs. Diese verwenden eigene Bausteine, um die Signalqualität stets auf gleichem hohem Niveau zu halten und den Speichercontroller elektrisch zu entlasten.

Die Leistungswerte können sich sehen lassen, denn ein System mit Athlon 64 FX kann den Pentium 4 mit 3,2 GHz und Hyper Threading in praktisch jedem Benchmark hinter sich lassen.

Das hat selbstverständlich auch seinen Preis: Mit etwa 750 Dollar beziehungsweise 780 Euro ist der FX einer der teuersten x86 Prozessoren am Markt - von den Server-CPUs Itanium und den großen Opterons einmal abgesehen. Ob sich eine solche Investition lohnt? "Selten" ist wohl die richtige Antwort, doch einen Porsche-Fahrer kümmert so etwas schließlich auch nicht.

PRO CONTRA
Schnell
Moderne Architektur
Keine 64 Bit Software
Sehr teuer
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