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Die Access-Point-Konfiguration, Forts.

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19:00 - 24/10/2003 von Dr. Harald B. Karcher

Um das Maximum an Datendurchsatz zu erzielen wählen wir jedoch den proprietären 108 MBit/s Modus , was der Access Point sofort mit der Warnung quittiert: "Only use this 108 MBit/s Mode when all Wireless Adapters in your network bear the 108 MBit/s Logo shown on top of this page", zu deutsch: "Nutzen Sie diesen Modus nur dann, wenn alle ihre drahtlosen Adapter ebenfalls das oben auf der Seite gezeigte 108 MBit/s-Logo tragen."

Alles klar, wir testen heute ausnahmsweise nur mit 108 MBit/s-fähigen Teilnehmern, denn wir wollen wissen, was maximal geht, und drücken OK . Dabei schaltet der AccessPoint den Kanal plötzlich zwangsweise von Kanal 11 auf Kanal 06, der schön mittig im 2,4-GHz-Frequenzband liegt. Vielleicht brauchen die 108 MBit/s ja etwas mehr Platz und Ellbogenfreiheit im Spektrum.

Beim Speichern der Einstellungen warnt der Access Point, dass falsche Einstellungen einen Verstoß gegen die lokalen Gesetze des Landes darstellen könnten.

Das war’s, damit kann der Test beginnen, wie viel Durchsatz die Netgear-Atheros-Signalisierungsrate von 108 MBit/s in der Praxis bringt.

Schauen wir aber noch kurz den Rest der Wireless Settings an: Das Feld Enable Wireless Access Point ist ab Werk angekreuzt. Klicken wir das weg, dann bleibt nur noch ein Firewall-Router ohne Funk übrig - es könnt ja sein, dass der Funk-Teil aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich komplett deaktiviert werden soll.

Das nächste Feld Allow Broadcast of Name (SSID) ist ebenfalls ab Werk aktiviert. Blendet man es weg, dann wird kein SSID-Name mehr in die Luft hinaus posaunt. Das erhöht die Sicherheit, weil Anfänger die Funkzelle dadurch etwas schwerer finden.

Hinter der Wireless Card Access List verbirgt sich der MAC-Adressen-Filter, mit dem man Funk-Clients ins Netz zulassen oder davon aussperren kann.

Die Encryption Strength ließ sich bei unserem Testkandidaten in sämtlichen Betriebs-Modi "nur" als WEP-Schlüssel mit 64 oder 128 Bit einstellen - oder ganz abschalten, was auch der Default-Einstellung entspricht. Die in der deutschen Netgear-PR-Meldung versprochenen 152 Bit WEP waren auch im "G only" Modus bei uns nicht aktivierbar. Da man zu jeder Verschlüsselungstiefe jeweils vier WEP-Keys hinterlegen kann, kommen wir auf 4x2, also acht im AP hinterlegbare WEP-Keys.

Die weiteren Router Settings haben im engeren Sinne nichts mehr mit dem WLAN-Funk speziell zu tun. Sie erinnern beispielsweise an den Funktionsumfang der altbewährten Netgear Cable/DSL ProSafe VPN Firewall FVS318 . Auch der neue 108 MBit/s Wireless Firewall Router WGT624 hat gleich eine Firewall mit NAT (Network Adress Translation), SPI (Stateful Packet Inspection) und VPN
- Pass-Through (Virtual Private Network) an Bord.

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