Die Abfrage über die Befehlszeile erfordert die Einhaltung einer gewissen Syntax in der Forma Portqry -Parameter Wert , die wir hier beschreiben:
Der Parameter -e benennt Zielport oder Endpunkt und steht immer vor der Portnummer.
Der Parameter -n benennt den Systemnamen oder dessen IP-Adresse. So prüft der Befehl:
portqry -n 192.168.0.8 -e 80
den TCP-Port 80 auf einen installierten Webserver mit der IP-Adresse 192.168.0.8.
Ein aktiver Webserver auf dem System antwortet folgendermaßen:
TCP Port 80 (http service): LISTENING
Weitere Parameter dienen der Verhaltensanpassung des Programms.
Der Parameter -r bewirkt das Scannen eines Bereichs aufeinander folgender Ports
portqry -r 10:100
Der Parameter -o veranlasst PortQry, einer Liste individueller Ports zu scannen
portqry -o 53,80,443
Der Parameter -sp dient der Angabe des Quell-Ports
portqry -sp 80
Der Parameter -p veranlasst PortQry, das Standardprotokoll (TCP, UDB, BOTH) zu wechseln
portqry -p UDP
Der Parameter -sl aktiviert die Slow-Link-Verzögerung, etwa beim Scannen von UDP-Paketen auf einer langsamen Verbindung. Das Tool wartet dann länger auf die UDP-Antworten von Remote-Systemen.
portqry -sl 80
Der Parameter -cn dient dem Scannen eines SNMP-Ports, gefolgt von dem durch Ausrufezeichen abgegrenzten SNMP-Community-String (von SNMP)
portqry -cn !community_string!
Wird ein falscher Community-String angegeben, gibt PortQry als Ergebnis "Filtered" zurück, nicht ob der Port geöffnet ist. Mit diesem Parameter lässt sich sehr schnell überprüfen, ob ein Community String sauber eingerichtet ist.
