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1 - Windows Server 2008 Core Installation
Der typische Server-Verwalter kommt aus der DOS-Ära und kennt die Welt noch ohne Fenster und Pastellfarben. Die wesentlichen Vorgänge erledigt er per Konsole und muss dazu keine Maus bewegen. Microsoft hat mit der Vorstellung des Server 2008 versucht, einem eingeschworenen Admin-Kreis etwas Gutes zu tun. Wer den Windows Server 2008 installiert, findet eine neue Option vor: Die Core-Installation. Der englische Begriff core steht hierbei für Kern oder Kernstück und zeigt auf, worum es geht: Eine Installation von Kernkomponenten mit der Beschränkung auf das Wesentliche.
Genaugenommen verzichtet die Core-Installation (mit ganz wenigen Ausnahmen) auf jegliche grafischen Elemente des Windows-Betriebssystems. Nach der Anmeldung findet der Administrator lediglich eine Eingabekonsole vor. Es gibt keine Startleiste, keinen Explorer, keinen Server-Manager...
Da mag sich der eine oder andere Leser berechtigterweise die Frage nach dem Sinn einer solchen Plattform stellen. Die Antwort ist klar: Ein Server, der nur eine bestimmte Aufgabe ausführt, benötigt keine überflüssigen Komponenten, die nie genutzt werden. Zudem sinkt die Angriffsfläche und der Server wird resitenter gegenüber Hackern. Auch die Performance des Servers steigt, da weniger Arbeitsspeicher belegt wird und auch auf der Festplatte können einige Gigabytes gespart werden.
Doch administrieren eines Servers über die Eingabeaufforderung - wie geht das überhaupt? Tom’s Hardware zeigt es in diesem Artikel.
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@Juzam: Deine Frage ist einfach zu beantworten:
Wenn Du Anwendungen im Unternehmen für Windows hast und diese eben für das Unternehmen brauchst, dann brauchst Du auch ein passendes Betriebssystem.
Fenster sind oftmals unnötig auf einem Server.
| jemand84 : Die Konsole war niemals weg. |
genau !
ich benutze seit jahren ein selbsgeschriebens BKP-script auf diversen servern !
und dank einiger erweiterungen durch die Resource-kits und den göttern von SYS-Internals
geht damit so ziemlich alles und wenn etwas nicht geht dann wirds implementiert!
Ich liebe die windows-Shell
Du hast eine grafische Benutzeranmeldung, Du hast einen Desktophintergrund, Du hast Fenster (Taskmanager, notepad),...
Da läuft ein kompletter Fenstermanager, nur daß kein Explorer Prozess gestartet ist.
Ich fände es konsequenter, wenn, wie es mit der Admin-Konsole bei W2k war, eine REINE Shell angezeigt würde. Keine Grafiktreiber, kein Desktop, Benutzeranmeldung nur im reinen Textmodus, ...
Die Dienste könnten ja trotzdem geladen werden.
| GAndiZ : Na super... und wer bezahlt dann die Admins wenn die Stunden damit verbringen in der Konsole alles mögliche einzugeben .. |
Eine Firma die einen oder mehrere fixe Admins angestellt hat, die so oder so monatlich Geld kosten, ob sie auf bunte Knöpfe tippen oder Befehle in eine Konsole eingeben.
Zum Beispiel, und ausserdem ist diese Funktion im Win2k8 Server optional und nicht Pflicht, also was solls.
Statt 2 benötigten Servern, ist nur noch 1 Server nötig. Das bedeutet weniger Anschaffungskosten, die laufenden Kosten sinken, der Administrationsaufwand wird geringer (auf Dauer gesehen) und das alles spart Geld ein. Für einen kleinen Betrieb mögen diese Einsparungen eher gering sein, bei Firmen mit zig Servern und mehreren hundert oder tausend Angestellten kann sich so etwas schon extrem auswirken.
also ich schwöre auf die konsole :-p
Wenn jeden Prozess per Hand startest, dann tust du mir echt leid, aber immerhin hast Du ja ein paar übrig gelassen, sonst würde das Teil ja nicht bis zur Eingabeaufforderung kommen.... ,-)
Und auch die Konsole war niemals weg, X-Box, Nintendo.... *rofl*
Ich finde das auch super, wenn MS es jetzt noch schafft, dass man wichtige Prozesse mal neu starten kann ohne einen Reboot-Zwang zu haben, dann wäre wir mal einen Schritt weiter.
Bevor man sich durch die Systemsteuerung geklickt hat, hat man auch win+R, dann cmd und dann in der cmd ipconfig eingegeben, um die wichtigsten Netzwerkeinstellungen zu sehen. Für so etwas benutze ich garantiert keine Maus.
Soetwas als PDC oder einfacher Fileserver wär' doch nett.
PDC ? wir haben die Zeit von Active Directory. PDC das war zu NT4 Zeiten
Bei nem Problem mit einem der Server.. falls nicht gerade im Cluster.. bekommt man als Admin schnell mal den Chef zu spüren.. mir wäre es da schon lieber wenn ich ein System so schnell wie möglich mit viel Übersicht verwalten könnte.
Ich denke es kommt ganz drauf an.. wie hier schon beschrieben "was will ich mit dem Server machen"
Ich nehme als Server ein Enterprise-Linux, lasse allen Schnick-Schnack weg und habe ein System, welches ich über eine sehr komfortabel zu bedienende Shell (bash ist da zu empfehlen) administrieren kann. Konfigurationen lassen sich über ein Heer von guten Shell-Befehlen editieren. Es gibt kaum Binär-Dateien, die man nicht einsehen kann. Windows cmd-Shell administration ist gut ... aber sehr gut ist was anderes.
| GAndiZ : PDC ? wir haben die Zeit von Active Directory. PDC das war zu NT4 Zeiten |
Du kennst schon die FSMO-Rollen? Den PDC gibts immer noch und er ist immer noch ziemlich wichtig. Das hat Ghostrider zwar wahrscheinlich nicht gemeint, ich will Dich nur darauf aufmerksam machen
| GAndiZ : jup als Fileserver... aber dafür nehme ich auch kein MS Betriebssystem.. da reicht Linux |
Linux für Fileserver? Ne, danke. Linux ist gut als Webserver, DNS, vielleicht noch DHCP, je nachdem, was man braucht. Aber mit der sehr spartanischen Rechteverwaltung auf File-Ebene lockt Linux doch keinen Hund hinterm Ofen hervor im Vergleich zu NTFS
Alles ganz nett, hab ich mir auch bereits angeguckt. Obwohl ich reiner Windows Admin bin und gerade mal einen Linux Server betreue(en muß), wäre mir ein reiner Textmodus viel lieber gewesen! Und zwar rein Text ab Setup an!
-> Für Server mit exotischer Grafiadaptern
-> Für Wartung rein per ssh/Telnet (ohne Remotedesktop)
-> Für absolut geringer Grundlast
Wegen der genannten Punkte: Viele Server dienen einem Zweck, wenn es nicht gerade ein SBS (kotz) Server ist, serviciert er einen Dienst, der einmal eingestellt wird und dann tut. Das eine Mal geht per Konsole locker.
Andererseits wieviel Resourcen benötigt die Oberfläche im Betrieb in zeiten von Dual/Quadcore mit 3GHz und mehr? 1%? Weniger? Ein Test von Speedgewinn bei Fileservice, Datenbankservice oder gar Virtualisierungsservice wäre absolut angebracht, denn ~100MB Ram Ersparnis lockt keinem hinter dem Ofen vor, was soll das?
Vielleicht kann man das nachbringen.
Und wie sieht es mit dem installieren von Fremd/Zusatzsoftware aus? kann man andere Apps ohne Problem aufinstallieren?
Der "Test" ist doch sehr spartanisch um es mal so zu sagen.
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