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Windows XP tot? Wiederbelebung durch Profi-Tools

18:00 - 01/01/2005 von Daniel Schuhmann

Jeder kennt das Problem: Der Rechner läuft jahrelang zuverlässig und plötzlich geht irgendwas schief. Windows XP will einfach nicht mehr booten und bleibt mit Bluescreens oder anderen Fehlermeldungen hängen.


Vorboten des Totalausfalls: Irgendwas ist beim letzten Bootvorgang schief gelaufen

Nichts geht mehr: Hier hilft nur eine Neuinstallation. Aber wie die Daten sichern?

Anderes Szenario: Ein Anwender hat versehentlich einen per Mail gesendeten Virus gestartet, der nun Dateien auf der Platte löscht - er tut das einzig Richtige: Sofort den Rechner ausschalten, um zu retten, was noch zu retten ist.

Wer hat sich in solchen Fällen nicht eine CD gewünscht, mit der sich der PC booten lässt, um den Rechner nach Viren zu durchsuchen und die wichtigen Dateien auf CD zu brennen oder über Netzwerk zu sichern? Früher, zu Zeiten von Windows 95 und 98 war das alles kein Problem: Rechner im DOS-Modus starten, Virenscanner und den Norton Commander aus verstaubten Diskettenschachteln herauskramen und die Daten sichern. Das war zwar langwierig, aber es hat funktioniert.

Heute klappt das nicht mehr. Seit Windows NT4 gibt es das Dateisystem NTFS, dem aufgrund zahlreicher Sicherheits-Features unbedingt der Vorzug gegeben werden sollte. Dieses Dateisystem, das die Zugriffe auf bestimmte User beschränken kann, eine Journaling-Funktion zum Wiederherstellen von Daten besitzt und Verschlüsselung sowie Komprimierung ohne zusätzliche Software unterstützt, hat allerdings einen großen Nachteil: Der Zugriff von anderen Systemen ist, wenn überhaupt, nur mit Hilfsmitteln möglich. Meist kann zudem nur lesend zugegriffen werden. Das reicht zwar zum Retten von Daten, aber Änderungen von Dateien, wie beispielsweise der BOOT.INI, sind nicht möglich.

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