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MP3-Wiedergabe

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18:00 - 14/03/2000 von Patrick Schmid

Was sich viele erhofft haben, wird mit diesem Player Realität: Sie brennen einfach Ihre eigene CD mit MP3-Dateien und spielen diese in der heimischen Stereoanlage ab. Bei normaler Qualität (128 kBit/s Sampling Rate) können sie bis zu 11 Stunden Musik auf eine CD-R mit 650 MB Kapazität bannen. Bei höheren Raten wie 160 oder 192 kbit/s reduziert sich die Menge natürlich.

Und nun rein in den Yamakawa, und die Wiedergabe kann beginnen. Zum Test der Klangqualität verwendeten wir die Filmmusik von Star Wars, eine Acoustic-Version von "China in your Hand" der Gruppe Fusion und ein paar Titel aus den Charts. Beim ersten Anhören konnten wir im Vergleich zu den Original-CDs keine nennenswerten Unterschiede feststellen. Der Klang ist eindeutig noch auf dem Niveau einer Musik-CD. Erst nach mehrmaligen Hinhören und der Analyse einzelner Passagen konnten wir teilweise einen kleinen Qualitätsverlust der Höhen feststellen. Es ist möglich, dass Highend-Komponenten einen größeren Unterschied zu Tage bringen, doch für derartige Ansprüche ist der Yamakawa sowieso nicht ausgelegt.

Das Gerät kann nur acht Zeichen eines Dateinamens anzeigen. Längere Dateinamen sollten Sie deshalb vermeiden. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass sie - wie bei ISO-CDs üblich - bis zu acht Verzeichnisebenen benutzen dürfen. Somit kann man die Titel nach Musikrichtung ordnen. Auf dem Bildschirm, den wir der Übersicht halber gerne benutzen, werden immer 7 Dateien angezeigt.

Jeder Musikdatei können Sie auch eine Textdatei zuordnen, die man sich während der Wiedergabe auf dem Fernseher anzeigen lassen kann. Der Dateiname der Textdatei muss genauso lauten wie die MP3-Datei selber, nur mit der Endung .txt versehen. Mit der Textfunktion können sie sich Zusatzinformationen anzeigen lassen, beispielsweise die Strophen eines Liedes, Hintergrundinfos zum Interpreten u.v.m. Alternativ können Sie sich eine selbst erstellte Grafik anzeigen lassen. Wie das geht, erfahren Sie im Handbuch.

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