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Speicher: bis zu 16 GB möglich

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19:00 - 26/04/2004 von Die Redaktion

Da der Intel E7505-Chipsatz den Prozessordatenbus immer synchron (1:1) mit dem Arbeitsspeicher taktet, kommt für eine solche Plattform nur DDR266-Speicher in Frage. Der Chipsatz besitzt wie der 875 einen Dual Memory Controller, womit er bei 133 MHz einen theoretischen Speicherdurchsatz von bis zu 4.2 GB pro Sekunde erreichen kann. Zum Vergleich: Der 875-Chipsatz schafft 6.4 GB pro Sekunde aufgrund der höheren Taktrate von 200 MHz. Systemsicherheit spielt jedoch eine größere Rolle, deshalb integriert Intel die Option ECC (Error Checking and Correction).

Ausbau: ECC verlangt ein Zusatzchip pro Row

Der E7505 verwaltet wie der 875-Chipsatz 8 Rows (auch als Seiten/Pages bekannt). Zur Erinnerung: 1 Speichermodul besitzt entweder eine Row (einseitig) oder zwei Rows (zweiseitig). Eine Beispielrechnung für den jeweiligen maximalen Speicherausbau der Plattformen (ohne ECC) gibt folgende Tabelle:

Speicherausbau Module typischer Chipaufbau (non-ECC)
1 GB 2 4 Rows x 8 Chips x 256 MBit = 8.192 MBit
2 GB 4 8 Rows x 8 Chips x 256 MBit = 16384 MBit
4 GB 4 8 Rows x 8 Chips x 512 MBit = 32.796 MBit
8 GB 4 8 Rows x 16 Chips x 512 MBit = 65.536 MBit
16 GB 4 8 Rows x 16 Chips x 1 GBit = 131.072 MBit

Will der Anwender jedoch auf Nummer sicher gehen und Module mit ECC verwenden, dann sollte er beachten, dass noch ein Zusatzchip pro Row darauf gepackt wird. Dieser Chip ist lediglich für die Prüfsummen zuständig und hat keinen Einfluss auf den maximalen Speicherausbau.

Chipzahlmöglichkeiten ohne ECC Chipzahlmöglichkeiten mit ECC
8 9
16 18

Speicher von Corsiar mit CL 2.0-3-2-6 Timings

Registered und ECC Speicher von Mushkin mit CL 2.0-3-2 Timings

Registered und ECC Speicher von Legacy Electronics mit CL 2.5 Timings

DDR333 Registered und ECC Speicher von Infinion mit CL 2.5 Timings

Ein Extremfall zur Verdeutlichung: 16 GB Arbeitsspeicher mit ECC kommt ohne Probleme auf 144 Chips, davon werden jedoch nur 128 Chips für eigentliche Speicheraufgaben benutzt.

Registered versus Unbuffered Speicher

Klassischer Speicher liegt immer in der so genannten Unbuffered Variante vor. Neu ist der Registered Speicher (früher auch als Buffered Speicher bezeichnet). Hintergrund für die Einführung von Registered Modulen ist folgender Sachverhalt: Je mehr Chips der Speichercontroller zu bewältigen hat, desto unsauberer werden die Datensignale.

Nun der Trick: Setzt man den einzelnen Speicherchips einen kleinen Verwalter vor die Nase, gaukelt jede Row/Seite dem Speichercontroller vor, als wäre nur ein Chip vorhanden. Was die Signalqualität und Datensicherheit verbessert. Dies geht aber auf Kosten der Schnelligkeit, denn der kleine Registerchip verursacht eine kleine Zeitverzögerung der elektrischen Signale.

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