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Zwergenaufstand: 3,5" gegen 2,5" SATA im RAID
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Sobald erhöhte Anforderungen an Datensicherheit oder Leistungsfähigkeit gestellt werden, kommt der Einsatz einer einzelnen Festplatte in Serversystemen nicht mehr in Frage. Zu gering ist die Leistung eines Laufwerks bei zahlreichen, verschiedenartigen Anfragen. Zu groß ist außerdem das Risiko eines Datenverlustes bzw. einer Betriebsunterbrechung im Defektfall.
Das Mittel der Wahl ist der Aufbau eines so genannten RAID-Verbundes (Redundant Array Of Independent/Inexpensive Drives). Dazu benötigt man einen intelligenten Festplattencontroller sowie mehrere Festplatten, die gemeinsam zu einem hohen Grad an Datensicherheit sowie meist zu höherer Leistungsfähigkeit des Speichersubsystems führen.
Während ein solches RAID-Array in der Vergangenheit nur durch die Anschaffung teurer SCSI-Komponenten möglich war, sind seit einigen Jahren auch günstige Controller erhältlich. Diese basierten anfangs auf UltraATA/100 (IDE), greifen heute aber auf Serial ATA zurück. Damit können gewöhnliche Desktop-Festplatten zum Einsatz kommen, die unschlagbar günstig zu haben sind.
Mit der Einführung von Seagates Savvio -Festplattenfamilie (10.000 U/Min im 2,5"-Format) wird die Diskussion um Speicherlösungen mit geringem Platzbedarf (High Density) zudem immer größer. 2,5"-Festplatten brauchen erheblich weniger Energie und müssen bei üblichen Drehzahlen nicht einmal gekühlt werden. Grund genug, einen interessanten Vergleich durchzuführen: RAID 5 sowie RAID 0+1 mit vier 3,5"-Festplatten gegen vier 2,5"-Brüder.
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